Rechtsanwalt Internetrecht Siegen

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Portal zum Internetrecht & Onlinerecht
der Rechtsanwälte Kotz GbR!

Rechtsanwalt Dr. Cristian Gerd Kotz aus KreuztalMein Name ist Dr. Christian Gerd Kotz und ich bin für die Kanzlei Kotz in Kreuztal im Kreis Siegen Wittgenstein als Rechtsanwalt und Fachanwalt tätig. In diesem Portal beschäftigen wir uns vorranging mit dem Internetrecht bzw. dem Onlinerecht, sowie mit dem Recht der neuen Medien (Medienrecht), dem IT-Recht (Informationstechnologierecht) und dem Computerrecht im Allgemeinen. Kaum ein anderes Rechtsgebiet ist derzeit und in den vergangenen Jahren so viel in Bewegung wie das Internetrecht. In der Vergangenheit und auch noch gegenwärtig in vielen Bereichen noch sehr unklar formuliert, wächst das Bewusstsein und die Notwendigkeit der Gerichte in Sachen Internetrecht klarere Verhältnisse zu schaffen und sich eingehender mit der Materie zu befassen. Denn das Internet ist längst kein rechtsfreier Raum mehr.

Leider fehlt es den Gerichten allzu häufig am nötigen Know-How und Fachpersonal um sämtliche Entwicklungen richtig einschätzen zu können, so dass das Internetrecht derzeit noch viele Lücken und unklare Formulierungen in der Rechtssprechung enthält. Nicht weiter verwunderlich, denn viele rechtliche Bestimmungen stammen noch aus Zeiten vor dem einsetzen des Internet-Booms. Die Entwicklung des Internets zu einem der wichtigsten Medien unserer Zeit hat die Rechtssprechung in vielen Fällen schier überrannt. Neue bzw. überarbeitete Internetgesetze sind dringend notwendig. Zudem ist die Interpretation der vorhandenen Gesetzte durch die verschiedenen Gerichte nicht selten recht unterschiedlich, so dass es zahlreiche teilweise komplett anderslautende Urteile gibt. Etliche Probleme die sich aus der Nutzung des Internets und den neuen Medien ergeben  hat der Bundesgerichtshof (kurz: BGH) noch nicht in einem klaren Grundsatzurteil bzw. der Gesetzgeber durch ein Gesetz thematisiert. Dementsprechend unterschiedlich und zum Teil gegensätzlich sind zur Zeit die Entscheidungen unterschiedlicher Gerichte, da sie oft Entscheidungen auf Grundlage von Gesetzen treffen, die bisher kaum Leitlinien bieten. Umso wichtiger ist es sich ständig über den neusten Stand im Internetrecht zu informieren!

Gut informiert im Onlinerecht

Wir informieren Sie hier auf diesen Seiten über aktuelle Artikel & Urteile zum Internetrecht und über neue Entwicklungen in diesem Bereich. Dies gilt vor allem auch für den Onlinehandel im Bezug auf die Rechte der Verbraucher, aber auch der Verkäufer. Internetkaufverträge bieten das meiste Konflikpotential, aber auch die meiste Bewegung was die Rechtssprechung angeht. Die Betrugsfälle im Internet nehmen rasant zu. Immer wieder tauchen neue Maschen von Betrügern auf. Infos zum InternetrechtWaren es früher die berüchtigten Dialer oder Abo-Fallen, so sind es heutzutage eher die immer mehr zunehmenden Massen-Abmahnungen, betrügerische Fake Onlineshops, Phishing Attacken,  unseriöse Werbung, oder Gewinnversprechungen an unzählige Adressen die nur das Ziel haben Ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Insbesondere bei einer Abmahnung, sei sie noch so unberechtigt, ist schnelles und richtiges Handeln Pflicht. Gerne beraten wir Sie bei einer Abmahnung auch kurzfristig  – Rufen Sie uns an: 02732 – 79 10 79 – schicken uns ein Fax: 02732 – 79 10 78 – oder eine Mail an info@ra-kotz.de.

Neben rechtlichen Fragen aus dem Internetrecht, Onlinerecht und dem Recht der neuen Medien beschäftigen wir uns auch mit dem Computerrecht im Allgemeinen, sowie dem Wettbewerbsrecht, dem Urheberrecht und dem Markenschutzrecht bzw Markenrecht. Wir überprüfen Ihre Website auf alle rechtlichen Fallstricke und prüfen Ihre Marketing Maßnahmen auf Rechtssicherheit. Dazu bieten wir eine ebenso umfassende Beratung zu zahlreichen weiteren Rechtsgebieten in unserer Kanzlei in Kreuztal bei Siegen oder auch als Rechtsberatung Online. Zu unseren Fachanwaltschaften zählen aktuell das Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und das Versicherungsrecht.

Nicht guter Rat sondern schlechter Rat kann teuer werden!

Ihr Dr. Kotz

internet-kriminalitaet abzock-fallen

Online-Betrug und Abzock-Fallen

Die berüchtigten Abo-Fallen und immer neue Abzocker-Tricks wie Pishing Attacken, Gewinnspielversprechen, Vertragsfallen oder ähnliches versuchen den Verbrauchern illegal das Geld aus der Tasche zu ziehen.

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Abmahnung erhalten? Wir helfen schnell und unkompliziert

Haben Sie eine Abmahnung erhalten?

Haben Sie eine Abmahnung bekommen? Dann gilt es jetzt schnell und richtig zu handeln! Berechtigt oder nicht? Wir prüfen die Abmahnung auf Zulässigkeit und beraten Sie  zum  korrekten weiteren Vorgehen. Zuverläßig & schnell!

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e-commerce-recht - AGB Recht

E-Commerce und AGB-Recht

Internetkaufverträge und das AGB-Recht bieten oft Anlass für Konflikte. Neben zunehmenden Betrugsfällen durch Fake Onlineshops oder Phishing Versuche sorgen des weiteren fehlerhafte Widerrufsbelehrungen für Ärger.

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Das Internetrecht

Das Internetrecht, welches oft auch als Onlinerecht bezeichnet wird, befasst sich grundlegend mit allen rechtlichen Konflikten, die mit der Nutzung des Internets bzw. den Online-Medien in Verbindung stehen.  Hierbei ist das Internetrecht durchaus kein eigenständiges Rechtsgebiet, sondern stellt sozusagen ein Überbegriff einer Vielzahl an Rechtsbereichen im Internet dar. Grundlegend kann man das Onlinerecht auch als begrifflichen Zusammenschluss des Medienrecht (bezogen auf die inhaltliche Komponente) sowie des Telekommunikationsrecht (bezogen auf die technische Komponente) sehen.

Das Internetrecht zeichnet sich im Vergleich zu anderen traditionellen Rechtsgebieten durch einige  Besonderheiten aus. Wie bereits angesprochen bietet es kein eigenständiges homogenes Rechtsgebiet sondern setzt sich aus zahlreichen verschiedenen Rechtsgebieten zusammen. So werden je nach Tatbestand unterschiedliche Rechtsbereiche relevant:

  • Zivilrechtrechtsanwalt onlinerecht
  • Urheberrecht
  • Domainrecht und Markenrecht
  • Wettbewerbsrecht bei Unternehmen
  • Strafrecht
  • Datenschutzrecht
  • Medienrecht
  • Telekommunikationsrecht
  • Computerrecht
  • Rundfunkrecht
  • u.a.

Des weiteren bildeten sich im Laufe der Zeit immer mehr so genannte Pseudo-Rechtsbereiche als Unterbereiche des Internetrechts in Deutschland, welche sich detailliert mit gewissen Schwerpunkten beschäftigen.   Einige dieser inoffiziellen Bereiche bilden u.a.: das Amazon & Ebay-Recht, das Filesharing Recht (die illegale Tauschbörsennutzung), das Facebook Recht, die Datenschutzerklärung, die korrekte Verwendung der Widerspruchsbelehrung,  um nur einige wenige zu nennen. Gerade die sozialen Medien, wie Facebook, Google + und Twitter nehmen in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung zu. Ein Schwerpunkt hier ist vor allem die Verletzung der Persönlichkeitsrechte, wie Beleidigungen und Bedrohungen durch Dritte.

Internetrecht & Internetkaufverträge: Fragen und Antworten

a. Bestellt man über eine normale Internetseite/Internetshop Waren im Internet, so gibt man mit der Bestellung lediglich ein Angebot an den Betreiber der Internetseite/Internetshop ab (sog. „invitatio ad offerendum“). Dieses Angebot kann der Betreiber annehmen oder ablehnen. Lehnt er das Angebot ab, so kommt kein Kaufvertrag zustande.

b. Bei Internetauktionen gibt man nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Betreiber ein Angebot ab, welches durch Zeitablauf (Höchstgebotsauktion) oder durch Sofortkauf vom Verkäufer angenommen wird. Der Verkäufer ist sodann verpflichtet dem Käufer die Ware zum Auktionspreis zu verkaufen. Auch in den Fällen in denen der Verkäufer vertragswidrig eine Auktion abbricht, hat der Höchstbieter einen Anspruch darauf, dass die angebotene Ware an ihn verkauft wird.

Kauft ein Verbraucher von einem Unternehmer eine bewegliche Sache (= Verbrauchsgüterkauf), so trägt der Unternehmer das Risiko, dass die Ware nicht beim Verbraucher ankommt. Wird die Ware auf dem Versandweg gestohlen oder zerstört, so muss der Unternehmer kostenfrei noch einmal liefern. Bei Kaufverträgen zwischen Verbrauchern (z.B. bei dem Internetauktionshaus eBay) trägt der Käufer in der Regel die Gefahr des Warenuntergangs. Der Verkäufer muss lediglich nachweisen, dass er die Ware ordnungsgemäß an den Käufer versandt hat (z.B. Nachweis der Postversendung).

a. Bei einem Kaufvertrag der über eine normale Internetseite/Internetshop abgeschlossen wurde, beträgt die Widerrufsfrist/Rückgabefrist bei ordnungsgemäßer Widerrufsbelehrung 14 Tage.

b. Die Widerrufs-/Rückgabefrist bei Internetauktionen (z.B. bei eBay) beträgt ebenfalls 14 Tage.

c. Das Widerrufs- bzw. Rückgaberecht erlischt nicht, wenn der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über dieses belehrt worden ist.

d. Das Widerrufs-/Rückgaberecht gilt auch bei dem Kauf von gebrauchter Ware (z.B. Autos) oder wenn die Ware persönlich beim Verkäufer abgeholt wird. Es besteht kein Widerrufsrecht für entsiegelte Datenträger, Videos, neue Zeitschriften, Waren die nach Kundenspezifikation gefertigt wurden oder die sich nicht zur Rücksendung eignen.

e. Die Ware muss nicht in der Originalverpackung an den Verkäufer zurückgesandt werden. Der Verkäufer kann vom Käufer auch nicht verlangen, dass ihm im Falle des Widerrufs des Vertrages z.B. die angefallenen eBay-Gebühren ersetzt werden.

Die Kosten der Rücksendung (Rücksendekosten) muss der Verbraucher tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Ware einen Betrag von 40,00 Euro nicht übersteigt oder wenn bei einem höheren Preis der Ware zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung vom Verbraucher erbracht wurde. In allen anderen Fällen muss der Unternehmer die Rücksendekosten tragen. Die Gefahr des zufälligen Untergangs (z.B. bei Diebstahl oder Zerstörung) der Ware trägt ebenfalls der Unternehmer. Im Falle des Widerrufs eines Fernabsatzvertrages sind die Warenhinsendekosten (z.B. Porto- und Verpackungskosten) vom Unternehmer zu tragen.

Widerruft ein Verbraucher einen Fernabsatzvertrag oder gibt er eine gekaufte Sache zurück, muss er Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung leisten, wenn er spätestens bei Vertragsschluss in Textform auf die Wertersatzpflicht und eine Möglichkeit hingewiesen worden ist, sie zu vermeiden. Eine Wertersatzpflicht des Verbrauchers besteht nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung (z.B. auspacken und anschauen) zurückzuführen ist.

a. Wird die gekaufte Ware vom Verkäufer nicht geliefert, so sollte der Käufer diesem schriftlich eine angemessene Lieferfrist setzen (7-10 Werktage) und ankündigen, dass er bei fruchtlosem Fristablauf vom Kaufvertrag zurücktritt. Nach fruchtlosem Fristablauf kann der Käufer sodann vom geschlossenen Kaufvertrag zurücktreten. Hat der Käufer Vorkasse geleistet, so sollte er dem Verkäufer eine Frist zur Rückzahlung des geleisteten Kaufpreises setzen. Selbstverständlich kann der Käufer den Verkäufer auch auf Lieferung und/oder Schadensersatz verklagen.

b. Zahlt der Käufer die gekaufte Ware nicht, geht der Verkäufer in der gleichen Art und Weise gegenüber diesem vor.

Ist die Ware bereits bei Zusendung mangelhaft, so sollte der Käufer den Kaufvertrag bei einem Verbrauchsgüterkauf widerrufen bzw. die Ware zurückgeben. Im übrigen steht einem Verbraucher bei dem Kauf von Neuware eine Gewährleistungszeit von 24 Monaten und bei Gebrauchtware von 12 Monaten – ab Erhalt der Ware – zu. Die Gewährleistung kann nur bei Kaufverträgen zwischen zwei Verbrauchern ausgeschlossen werden (z.B. Verkauf über das Internetauktionshaus eBay). Bietet der Verkäufer beschädigte Waren zum Verkauf an, so muß er die Warenbeschädigungen bzw. Mängel bis ins Detail beschreiben. „Vergisst“ der Verkäufer bestehende Mängel, so stehen dem Käufer Gewährleistungsansprüche (Nacherfüllung, Minderung, Schadensersatz) zu. Ist die erhaltene Ware mangelhaft, so muss der Käufer zunächst vom Verkäufer „Nacherfüllung“ verlangen. Der Verkäufer kann die Ware reparieren oder austauschen. Die im Rahmen der Nacherfüllung anfallenden Versandkosten hat der Verkäufer zu tragen. Schlägt die Nacherfüllung fehl, so kann der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten, oder den Kaufpreis mindern und unter Umständen Schadensersatz fordern

Abmahnungen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen nehmen immer mehr zu. Häufig erhält man ein Abmahnschreiben, weil man angeblich urheberrechtlich geschützte Werke über eine Internettauschbörse (z. B. Filesharing etc.) zum Abruf bereit gestellt haben soll. Das Abmahnschreiben enthält in der Regel eine Aufforderung zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie die Aufforderung einen Schadensersatzbetrag und angeblich angefallene Rechtsanwaltsgebühren zu zahlen. Auf das erhaltene Abmahnschreiben sollte man in jedem Fall reagieren. Der Abmahner hat einen Anspruch auf die Abgabe einer sog. „strafbewehrten Unterlassungserklärung“. Dieser Anspruch entsteht mit der vermeintlichen Urheberrechtsverletzung. Die vom Abmahner übersandte strafbewehrte Unterlassungserklärung sollte man jedoch nicht unterschreiben. In jedem Falle sollte man – ohne Anerkennung einer Rechtspflicht – eine abgeänderte strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben. Wird keine bzw. keine ausreichende strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben, kann der „Abmahner“ eine einstweilige Verfügung gegen den „vermeintlichen Urheberrechtsverletzer“ erwirken. Das Kostenrisiko für den Abgemahnten ist hierbei sehr hoch. Hinsichtlich der Abwehr der geforderten Schadensersatzbeträge und Rechtsanwaltsgebühren sollte man sich im Einzelfall anwaltlich beraten lassen. Ansprüche aus Urheberrechtsverletzungen verjähren innerhalb von 3 Jahren.

Nein! Ein wirksamer Vertrag, der zum Bezug einer kostenpflichtigen Leistung verpflichtet, kommt wegen eines versteckten Einigungsmangels nicht zustande, wenn der Besucher einer Internetseite angelockt wurde und sich erst aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ergibt, dass ein entgeltlicher Vertrag geschlossen wird. Ein allgemeiner oder versteckter Hinweis auf den kommerziellen Zweck einer Internetseite reicht nicht aus. Täuscht ein Webseitenbetreiber den jeweiligen Besucher über die Entgeltlichkeit seines Internetangebots, so stellt dies einen Betrug dar.

Einmalige Wettbewerbsverstöße verjähren in 6 Monaten ab Kenntnisnahme durch den Abmahnberechtigten (bei Dauerverstößen gilt dies nicht).

Unsere Info-Flyer zum Onlinerecht

Laden Sie hier kostenlos unsere neusten Informationsflyer zu den wichtigesten Fragen und Antworten zu Internetkaufverträgen und eBay-Kaufverträgen runter. Die Inhalte bieten kurz und knapp die wichtigsten Informationen für Sie aufbereitet.

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Unser Flyer zum Internetrecht

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Unser Info Flyer zum eBay Handel

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Juristischer Rat und Hilfe in internetrechtlichen Fragen

fotoMit unserer langjährigen Erfahrung als Rechtsanwälte in Kreuztal bei Siegen können wir Ihnen bei jeglichen internetrechtlichen Fragen und Problemen beratend zur Seite stehen. Wir beraten Sie sowohl persönlich in unserer Kanzlei in Kreuztal, also auch über sämtliche anderen Medien. Gerne auch als Rechtsberatung Online. Dabei ist es ganz egal ob Sie eine Abmahnung wegen Filesharing (illegaler Nutzung von Tauschbörsen)  oder sonstiger Urheberrechtsverletzung bekommen haben, oder in eine Abzocker-Falle geraten oder bei einer Internetauktion bzw. Internetkauf betrogen worden sind. Natürlich bieten wir für Onlinehändler auch die Möglichkeit ihren Internetauftritt rechtlich zu prüfen und rechtssicher zu machen. Insbesondere was die AGB und Widerrufsbelehrung angeht sollten diese unbedingt immer den neustesten rechtlichen Bestimmungen entsprechen.

Bei uns sind Sie in Sachen Internetrecht und IT-Recht zu jeder Zeit gut aufgehoben. Nicht nur im Raum Siegen Wittgenstein und Olpe, sondern selbstverständlich auch Bundesweit!

Bei uns erhalten Sie schnell und kompetente Hilfe bei:

Generell sollte man bei der Preisgabe von persönlichen Daten im Internet sehr vorsichtig sein. Ein „unfälliges“ Preisausschreiben, ein „kostenloses“ Angebot oder die „kostenlose“ Registrierung können in der heutigen Zeit schnell zu einem angeblichen Vertragsschluss führen.

Häufig versuchen unlautere Unternehmen durch sog. „Abo-Verträge“ bzw. „Abo-Fallen“ Geld zu verdienen. Lesen Sie sich daher vor dem Ausfüllen der jeweiligen Onlineformulare immer das „Kleingedruckte“ durch.

Sind Sie sich sicher, dass Sie keinen kostenpflichtigen Vertrag abgeschlossen haben, so zahlen Sie die geltend gemachten „Abo-Gebühren“ nicht.

Das Anbieten eines kostenlosen Downloads mit dem „unterschieben“ eines kostenpflichtigen ABO-Vertrages (sog. Abo-Falle) stellt einen (versuchten) Betrug dar (AG Marburg, Urteil vom 18.01.2010, Az: 91 C 981/09).

Ein Vertrag (z.B. Abo-Falle) den ein Minderjähriger im Internet schließt, ist in der Regel schwebend unwirksam. Ein versteckter Hinweis auf die Kostenpflichtigkeit eines Internetangebots in den Allgemeinen Geschäftsgebedingungen ist regelmäßig überraschen und die AGB-Klausel ist unwirksam (AG München, Az:  262 C 18519/08, Urteil vom 18.02.2009).

Lassen Sie sich auch nicht durch Inkassoschreiben oder Anwaltsschreiben einschüchtern! Sobald Sie jedoch einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten haben, müssen Sie unbedingt reagieren.

Wir betreuen fortlaufend Abofallen-Fälle und können die Interessen unserer Mandanten regelmäßig durchsetzen und unberechtigte Forderungen abwehren.

Kontaktieren Sie uns!

Allgemeine Geschäftsbedingungen – Fast jeder Vertrag basiert heutzutage auf Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die „Vertragsfreiheit“, die früher einmal herrschte, gibt es heutzutage fast gar nicht mehr.

Jeder Arbeitsvertrag beinhaltet heutzutage Allgemeine Geschäftsbedingungen, wie auch jeder Fernabsatzvertrag. Die Rechtsprechung zu zulässigen und unzulässigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändert sich häufig. Hierdurch droht die Unwirksamkeit der verwendeten AGB-Klausel bis hin zur Unwirksamkeit des ganzen Vertrages. Ferner steigt für den jeweiligen Gewerbetreibenden das Abmahnrisiko. Es drohen Unterlassungsklagen, einstweilige Verfügungen sowie Schadenersatzforderungen.

Bestehende Allgemeine Geschäftsbedingungen und Verträge sollte man daher regelmäßig auf ihre Zulässigkeit überprüfen lassen. Bei der Erstellung von Verträgen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollte man sich anwaltlich beraten lassen. Hierbei sind wir Ihnen gerne behilflich.

Wir beraten Sie bei der Erstellung und Überprüfung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihrer Webseite, Ihres Internetshops, Ihrer Auktionsseite oder überprüfen Ihre Verträge.

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Eine Abmahnung ist die Aufforderung eine bestimmte Tätigkeit oder eine bestimmte Handlung künftig zu unterlassen.

In wirtschaftlich schlechten Zeiten wird häufig zu unlauteren Mitteln gegriffen um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber einem Mitbewerber zu erhalten.

Achtung: Der „Abmahnboom“ nimmt leider immer weiter zu.

Sie sollten bei einer Abmahnung – sei sie noch so abwegig – handeln und sich anwaltlich beraten lassen. Im schlimmsten Fall werden Sie bei fehlender Beratung oder bei einer zu „lockeren Handhabung“ der Angelegenheit in ein kostenintensives Gerichtsverfahren verwickelt.

Auch sollten Sie nicht ohne vorherige Prüfung die gewünschte bzw. geforderte Unterlassungserklärung abgeben. In manchen Fällen verpflichteten Sie sich zu mehr als Sie überhaupt müssten.

Eine Unterlassungserklärung ist im übrigen 30 Jahre lang wirksam. Ein weiterer Punkt ist der angesetzte Gegenstandswert. Häufig ist dieser übersetzt.

Eine urheberrechtliche Abmahnung wegen einem illegalen Konzertmitschnitt (Bootleg) stellt z.B. einen einfach gelagerten Fall im Sinne von § 97a Absatz 2 UrhG dar, so dass lediglich Abmahnkosten in Höhe von 100,00 Euro gerechtfertigt sind (AG Hamburg, Az.: 36a C 149/09, Urteil vom 14.07.2009). Ebenfalls Ziel häufiger Abmahnungen ist die Nutzung von Tauschbörsen.

Gerne beraten wir Sie, wenn Sie eine Abmahnung erhalten haben bzw. einen Mitbewerber abmahnen möchten. Wegen der Eilbedürftigkeit der Angelegenheiten, sollten Sie nicht zu lange warten. Gerne können Sie sich telefonisch oder per Telefax an uns wenden.

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Der Internethandel nimmt stetig zu. Viele Gewerbetreibende haben einen Onlineshop oder überlegen einen Online-Shop zu eröffnen.

Bei der Errichtung eines Internetshops gibt es jedoch eine Vielzahl von gesetzlichen Vorgaben zu beachten. Häufig werden bereits bei der Namenswahl, der notwendigen Impressumsangabe, den Vorgaben nach dem Telemediengesetz oder bei den datenschutzrechtlichen Vorschriften Fehler gemacht, die zu einer kostenpflichtigen Abmahnung durch einen Mitbewerber führen können. Aber auch das Widerrufsrecht oder fehlerhafte bzw. irreführende Disclaimer sind ein Anlass zahlreicher Konflikte.

Wir helfen Ihnen und Ihrem Unternehmen gerne bei der Errichtung eines rechtssicheren Internetauftritts.

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Natürlich beraten wir Sie auch zum Thema Medienrecht, Computerrecht, Markenschutz, Urheberecht und anderen Themen die das Telekommunikationsrecht und  Medienrecht betreffen. Geht es einmal nicht um den E commerce, das Internet oder den Computer, sind wir zudem Spezialisten in Sachen Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und Versicherungsrecht. Dort besitzen wir entsprechende Kompetenzen durch Fachanwaltschaften.

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Fotos: billionphotos.com, 123RF

 
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